Abschiebung

19.10.2016

Ja, man sollte genau hinhören, wenn über die Abschiebung von Flüchtlingen gesprochen wird. Da werden schnell Forderung formuliert und Versprechen gemacht und die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Zurzeit ist es fast unmöglich Flüchtlinge abzuschieben. Denn, die Länder, aus denen die Flüchtlinge kommen nehmen sie nicht zurück und in vielen herrscht Bürgerkrieg, bzw. gibt es Unruhen im Land, die eine Abschiebung nicht sofort zulassen.

Die Aussagen der Kanzlerin in Bielefeld waren zwar schön zu hören, aber in dem Zusammenhang von Abliefern zu sprechen ist nicht ernst zu nehmen. Sie weiß um die Umstände genauestens Bescheid, davon kann man ausgehen. Solche Aussagen, die schnell widerlegt werden, sind nur für die AFD hilfreich und das kann man doch nicht wollen.

Da die etablierten Parteien, nach wie vor keine vernünftigen Lösungen anbieten in der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik, werden die Rechten weiter an Zulauf gewinnen und die große Koalition wird schrumpfen.

Auch aus unserer Sicht, darf es nicht nur um Flüchtlinge und deren Bedürfnisse gehen. Sicher, es ist ein Problem und es muss gelöst werden, aber alles andere darf dabei nicht auf der Strecke bleiben. Es gibt viele „Großbaustellen“ wie z.B. die Renten, die heute bei vielen Menschen schon zu klein sind um anständig damit zu leben, die Sanierungsstaus in den öffentlichen Bereichen, wie Straßen, Schulen usw. und auch die wachsende Kinderarmut ist nicht hinnehmbar.

Mit freundlichen Grüßen


gez.: Bernd Müller, Vorsitzender gez..Ulrich Hohn, Ratsmitglied


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