Zur Cannabis-Freigabe

21.08.2017

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnte vor der Verharmlosung von Cannabis und dem Irrglauben, dass die Legalisierung Probleme lösen würde.

Im Gegenteil, die ständige Debatte, die auch immer in eine Verharmlosung mündet, sorgt dafür, dass immer mehr Jugendliche die Droge ausprobieren und sich erheblich schädigen. Der Wirkstoff in Cannabis ist heute viermal so hoch wie in den 1970er Jahren und schon damals war durch Studien in den USA bewiesen, dass sich Jugendliche, die sich im Wachstum befinden, mit dem Konsum von Cannabis ihr Gehirn schädigen und es zu nicht reparablen Schäden führen kann.

Leider führen die Legalisierungsdebatten auch immer zu erheblichen Konsumzuwachs. In Colorado stieg die Zahl der Konsumenten um 20 %, leider auch die Häufigkeit der Vergiftungen bei Kindern durch den Konsum.

Nach wie vor ist Cannabis eine Einstiegsdroge und führt auch immer wieder zum Konsum stärkerer Substanzen. Die Zahl der Drogentoten ist 2016 zum vierten Mal in Folge gestiegen und erreichte 1333 Tote.

Wir brauchen also keine Legalisierungsdebatten, sondern starke Konzepte, die die Jugend von Drogen fern halten. Das kostet Geld, aber das wäre es wert. Wir können nicht tatenlos zusehen, wie die junge Generation durch Drogenkonsum verursacht in Krankheiten abdriftet und dauerhaften Schaden nimmt.

Völlig unabhängig davon ist medizinische Versorgung und Abgabe von Drogen an Schwerstkranke zu sehen. Das ist eine besondere Hilfe und hat mit der Legalisierungsdebatte nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernd Müller Ulrich Hohn
Vorsitzender Ratsmitglied


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