1. Mai 2018

Von der Leyen übertreibt


Was die Nato von uns fordert, ca. 70 Milliarden Euro pro Jahr in den Wehretat zu pumpen ist das eine, was aber will die Bevölkerung unseres Landes. Die Mehrheit will nicht in immer mehr Kampfeinsätze gezogen werden, wie z. B. in Mali oder wie jetzt neu erwogen, Soldaten in den Irak zu senden. Weil es erfahrungsgemäß nichts bringt. Das Beste Beispiel dafür ist Afghanistan. Nach wie vor ist es ein instabiles Land und unsere Vorstellungen von Recht und Ordnung werden dort nicht akzeptiert.

Sicher muss in die Bundeswehr investiert werden damit sie funktioniert, aber bitte mit Augenmaß und eben nicht für Kriegseinsätze überall auf der Welt. Wir wissen, dass Waffen kein Problem lösen.

Es ist gut, dass der Finanzminister hier auf die Bremse tritt, denn die Verteidigungsministerin hat zu große Rosinen im Kopf. Wir haben, nicht nur im eigenen Land, riesige Probleme im menschlichen Miteinander zu bewältigen wie überall auf der Welt. Aber dafür braucht es keine hochgerüstete Armee, hier ist Diplomatie gefragt.

Die Europäer müssen sich zunächst verständigen und kleine, sich ergänzende Truppen bilden und vor Allem nicht den Weltpolizisten spielen. Syrien wird nie von Europa aus in den Frieden finden, hier sind die Staaten im Nahen Osten in der Pflicht.


Mit freundlichen Grüßen,


Bernd Müller (Vorsitzender) Ulrich Hohn (Ratsmitglied)


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