Zu Afghanistan !

30.Mai 2007
Die FBU ist der Meinung, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan so schnell wie möglich zu beenden.

Dieser Einsatz erfordert Unsummen, die wir hier dringend bräuchten. Wobei wir einräumen, dass die westlichen Industrienationen, also auch Deutschland, zivil und humanitär helfen müssen. Das kann sein, in dem Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird, in Form von Ausbildung der Menschen vor Ort, ihnen Schulen baut und zeigt, wie sie sich ernähren können, ohne dass die Menschen nur die Mohnernte für die Heroinherstellung einfahren, weil sie davon abhängig sind. Auch medizinische Hilfe ist dringend notwendig.

Der Militäreinsatz, der seit 2001 läuft, hat bisher 21 Soldaten das Leben gekostet.

Afghanistan nach unseren westlichen Vorstellungen umzuerziehen wäre der falsche Weg. Die Kultur und die damit verbundenen Werte sind grundlegend anders, und aufzwingen sollten wir niemandem etwas.

Für die FBU gilt deshalb: Keine weiteren militärischen Abenteuer in Zentralasien – sondern humanitäre Hilfe, gemeint als Hilfe zur Selbsthilfe.

gez.: Ulrich Hohn, Vorsitzender


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