Wir FBU(ler) sehen genau hin!

So ist Deutschland!!!

11. Januar 2008
Wir wollen nur das Beste für unsere Kinder.
Das sagen alle politischen Parteien in Deutschland.

Dagegen stehen folgende Fakten:

In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm

= Aussage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung

Dazu ein interessanter Vergleich:

Heute ist jedes 6. Kind unter 7 Jahren auf Sozialhilfe angewiesen.
1965 war es nur jedes 75. Kind


= Aussage des Deutschen Kinderhilfswerkes

1/3 aller Kinder leben in Haushalten, die nur ein Jahreseinkommen von bis zu 15.300 Euro haben.

Auswirkungen der Kinderarmut

Jedes 3. Kind ist schon bei der Einschulung therapiebedürftig.
Durch Armut benachteiligte Kinder ernähren sich ungesünder, bewegen sich weniger, bleiben immer häufiger isoliert, besuchen keine guten Schulen, haben nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten.
Daraus entwickeln sich „Armutskarrieren“.
In Deutschland greift eine „Familien- und Bildungsverarmung“ um sich, mit stark steigender Tendenz.

Zu dieser Thematik sagt die Unicef-Studie 2007:

In Deutschland ist man nicht bereit in frühkindliche Betreuung zu investieren. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland hier auf dem letzten Platz.

30% der deutschen Jugendlichen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden. Von 25 Industriestaaten ist das Platz 20.

40% der befragten Kinder und Jugendlichen beklagen, dass ihre Eltern mit ihnen nicht richtig reden. Das ist der letzte Platz im internationalen Vergleich.

Unicef kommentiert dazu: Das sind die Fakten, die über das Wohlbefinden der Kinder mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man in den Händen hat.

Deshalb brauchen wir als gezieltes Angebot für benachteiligte Familien:

- Kinderkrippen
- Kindergärten mit kleinen Gruppen
- Schulen in kleinen Klassenverbänden

mit ortsnaher Versorgung.

Darum fordern wir, dass die Politik ihren zersplitterten, ressortsorientierten Ansatz aufgibt und Kinder in den Mittelpunkt stellt.

gez.: Der FBU - Vorstand


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