Unsere Meinung: Ärzte wollen nicht nach Afghanistan

19.03.2010

Der scheidende Wehrbeauftragte Reinhold Robbe übte zu Recht heftige Kritik am Sanitätswesen.

Neben vielen Dingen fehlen der Bundeswehr auch ca. 600 Ärzte. Zuletzt hätten 120 Ärzte vorzeitig ihren Dienst quittiert, so Robbe weiter.

Wir FBUler haben insgesamt eine klare Meinung zum Krieg in Afghanistan: Wir haben da nichts verloren.

Die Ärzte sind einfach nur zu klug, um sich für nichts und widernichts verheizen zu lassen. Und wir können alle Eltern und Familien verstehen, die ihren Söhnen und Töchtern sagen, geht da nicht hin.

Die Wahrheit ist uns lange vorenthalten worden. Es ist doch eine Schande, dass unsere Soldaten unter Mangelsituationen (siehe Bericht des Wehrbeauftragten) ihre Knochen zu Markte tragen müssen.

Allein schon deshalb, muss dieses Abenteuer so schnell wie möglich beendet werden.

Den Menschen hier verkaufen zu wollen, dass wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen müssen, ist blanker Unsinn. Wir können Afghanistan nicht retten. Denn Fakt ist, Korruption ist dort Normalität und 70 % des Heroins kommt heute aus Afghanistan und schadet insbesondere den westlichen Demokratien.


Mit freundlichen Grüßen

gez.: Bernd Müller
Vereinsvorsitzender

gez.: Ulrich Hohn
Ratsmitglied


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